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Was ist WiNbus?

WiNbus ist ein vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführtes und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Online-Access-Panel für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland.

Leitlinien für unsere Arbeit sind die Standards zur Qualitätssicherung für Online-Befragungen.

Was WiNbus bietet

Mit dem WiNbus-Panel werden jährliche Befragungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zu wechselnden wissenschafts- und hochschulpolitisch relevanten Themen durchgeführt. Auf Grundlage der empirischen Ergebnisse erscheint jährlich ein Gesamtbericht mit zentralen Untersuchungsergebnissen, welcher der interessierten Öffentlichkeit (Wissenschaft und Hochschulpolitik) zur Verfügung gestellt wird

Die regelmäßigen Befragungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im WINbus-Panel ermöglichen vertiefte Einblicke in deren Wahrnehmung und Beurteilung des Wissenschaftsstandortes Deutschland. Jeweilige Problemlagen und spezifische Herausforderungen einer wissenschaftlichen Laufbahn treten so zutage. Die im Gesamtbericht dokumentierte Ergebnisanalyse ermöglicht mithin die Schaffung neuer Maßnahmen wie z. B. das Audit der familienfreundlichen Hochschule.

Erhebungsmethoden

Mit dem WiNbus-Panel werden in erster Linie Online-Befragung mit standardisierten Erhebungsinstrumenten durchgeführt. Je nach Forschungsfrage kommen auch Mixed Methods quantitativer und qualitativer Erhebungen zum Einsatz, um die subjektive Wirklichkeit der befragten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu erfassen und abzubilden.

Grundgesamtheit und Zielgruppe

Die Zielgruppe von WiNbus umfasst alle, die sich an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung wissenschaftlich qualifizieren. In Anlehnung an die Definition des Wissenschaftsrates (1980) heißt das: „Unter dem Begriff ‚Wissenschaftlicher Nachwuchs‘ werden (…) Personen verstanden, die sich im Anschluss an einen ersten Studienabschluss durch wissenschaftliche Arbeit an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung für eine Tätigkeit qualifizieren, in der sie an der Mehrung und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und technischen Innovation mitwirken können“ (WR 1980: 3). Die Zeit als Nachwuchswissenschaftlerin oder Nachwuchswissenschaftler endet i.d.R. mit der Berufung auf eine ordentliche Professur.

Der wissenschaftliche Nachwuchs umfasst somit:

Teilnehmergewinnung und Repräsentativität

Die Rekrutierung der WiNbus-Panelisten erfolgt aktiv durch das DZHW, um Verzerrungen durch Selbstselektivität möglichst zu minimieren. In der ersten Ausbaustufe des Panels werden per Zufallsauswahl Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler rekrutiert, die in einem Arbeitsverhältnis an einer Hochschule in Deutschland stehen. Die einzelnen Hochschulen und hier vornehmlich die Personalverwaltungen sind Kooperationspartner in dieser Phase des Rekrutierungsprozesses.

In der zweiten Ausbaustufe ist auch der wissenschaftliche Nachwuchs an außerhochschulischen Forschungseinrichtungen im Panel vertreten. Perspektivisch sollen darüber hinaus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Graduiertenschulen, Promotionskollegs und Fachhochschulen integriert werden

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