WiNbus ist ein von der HIS Hochschul-Informations-System GmbH durchgeführtes und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Online-Access-Panel für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland.
WiNbus bietet ...
- die Durchführung von Befragungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zu wechselnden wissenschafts- und hochschulpolitisch relevanten Themen.
- vertiefte Einblicke in die Wahrnehmung und Beurteilung des Wissenschaftsstandortes Deutschland, die in Zukunft auch in den Bundesbericht zum Wissenschaftlichen Nachwuchs (BuWiN) einfließen sollen.
- jährlich eine Befragung und eine thematisch korrespondierende Konferenz. Die Konferenz soll als Plattform dienen, um die Ergebnisse der WiNbus-Befragungen zwischen Befragten und Entscheidern der Wissenschaftspolititk zu diskutieren.
- jährlich einen Gesamtbericht, der die zentralen Umfrageergebnisse und die Resultate der Konferenz dokumentiert.
- die Möglichkeit, thematisch korrespondierende Befragungen mit HISBUS, dem Studierenden-Panel von HIS, durchzuführen
Erhebungs-Methoden
Mit dem WiNbus-Panel sollen in erster Linie Web Surveys mit standardisierten Erhebungsinstrumenten durchgeführt werden. Neben quantitativen Methoden der Online-Forschung sollen aber zukünftig auch qualitative Methoden, wie beispielsweise Delphi-Befragungen, eingesetzt werden, um den Rat und die Expertise der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einzuholen.
Grundgesamtheit und Zielgruppe
Die Zielgruppe von WiNbus sind alle, die sich an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung wissenschaftlich weiterqualifizieren.
Mit der Berufung auf eine ordentliche Professur an einer Universität bzw. Fachhochschule oder mit dem Antritt einer leitenden Stellung mit wissenschaftlichem Profil außerhalb der Hochschulen wird die Qualifizierungsphase als wissenschaftlicher Nachwuchs beendet (Quelle: HRK).
Der wissenschaftliche Nachwuchs umfasst so:
- Doktoranden
- Post-Docs
- Juniorprofessuren
- Habilitanden
- Habilitierte bis zur Berufung auf eine Professur
Teilnehmergewinnung und Repräsentativität
Die Rekrutierung der WiNbus-Panelisten erfolgt aktiv, um Verzerrungen durch Selbstselektivität möglichst gering zu halten. In der ersten Ausbaustufe des Panels werden per Zufallsauswahl Nachwuchs-
wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler rekrutiert, die mit einer Hochschule in Deutschland in einem Arbeitsverhältnis stehen. Die einzelnen Hochschulen – und hier vornehmlich die Personalverwaltungen – sind Kooperationspartner in dieser Phase des Rekrutierungsprozesses.
In der zweiten Ausbaustufe (voraussichtlich ab 2009) soll das Panel auch den wissenschaftlichen Nachwuchs an außerhochschulischen Forschungseinrichtungen mit einbeziehen. Perspektivisch sollen darüber hinaus u.a. auch Individualpromovierende und Wissenschaftler/innen von Graduiertenschulen integriert werden.